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FRAUEN BEIM UROLOGEN?

(05.07.2007) Wie Männer besitzen auch Frauen und Kinder harnableitende Organe: die Nieren, die Harnleiter, die Harnblase und die Harnröhre, bei deren Erkrankungen der Urologe aufgesucht wird. Ursachen sind Kälte oder eine geringe Flüssigkeitszufuhr, die zu Steinen oder Entzündungen führen und teilweise unangenehme Beschwerden in den Flanken und im Unterbauch hervorrufen. Ständiger Drang zum Wasserlassen für kleine Urinmengen oder auch unkontrollierter Harnabgang sind oft schmerzhaft und störend. Neben Medikamenten können spezielle Ernährungstipps und bestimmte Verhaltensregeln vom Fachmann helfen.

Blutabsonderungen über den Urin sind häufig und sollten ebenfalls eine sofortige weitere Abklärung beim Urologen nach sich ziehen. Es können Tumoren der Nieren oder Harnblase bestehen, die weiteren Untersuchungen unverzüglich zugeführt werden müssen. Leider beginnen Mädchen (auch wegen der schlanken Linie!?) bereits heute mit dem 11.–12. Lebensjahr sehr früh mit dem Rauchen, was das Risiko einer bösartigen Entartung nach einigen Jahren stark ansteigen lässt. Auch Chemikalien (z.B. Haarfärbemittel) bergen ein höheres Risiko.

Die vom Frauenarzt vorgenommene und von den gesetzlichen Krankenkassen angebotene Früherkennung beinhaltet keine Untersuchung des Urins oder Ultraschall der Nieren und Blase mehr. Der dringende Rat lautet, eine solche Untersuchung einmal jährlich beim Urologen durchführen zu lassen, auch wenn eine finanzielle Übernahme nicht erfolgt. Es können dort weitere Untersuchungen auf Tumorzellen oder auch ein Tumormarker im Urin bestimmt werden.

Ein besonderes Problem stellt die Harninkontinenz dar, ein unkontrollierbarer Urinverlust, der in verschiedenen Formen, wie beim Husten, Lachen oder Niesen oder als Folge von ständigem Harndrang beobachtet wird. Das führt zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität. Durch frühzeitige Untersuchungen, ausführliche Beratung und spezielle Medikamente kann der Urologe häufig Verbesserungen und eine Reduzierung der Störung herbeiführen.

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