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TESTOSTERON

(21.08.2007) Es ist das wichtigste männliche Hormon während der Entwicklung und des gesamten Lebens: Testosteron. Bereits im Mutterleib und im Kindesalter erfolgen Wirkungen, die sich dann in der Pubertät bis zur vollen Männlichkeit entfalten. Gebildet wird es in speziellen Zellen in den Hoden. Testosteron wirkt nicht nur in Bezug auf Libido und Potenz, sondern auch auf andere Organsysteme wie die Psyche, die Haut, die Knochen und die Muskulatur. Bis zu einem Alter zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr werden individuelle Höchstwerte erreicht. Danach kommt es bei jedem Mann zu einem kontinuierlichen Abfall des Testosterons von einem bis 1,5 Prozent pro Jahr, so dass nach einigen Jahren Mangelerscheinungen auftreten können. Man spricht dann auch von Wechseljahren des Mannes, die aber einen völlig anderen Verlauf nehmen, als es von den Frauen bekannt ist.

Bis zu 30 Prozent der Männer über 50 haben so niedrige Testosteronspiegel, dass es zu Beeinträchtigungen in Form von Schlafstörungen, Leistungsabfall, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Schwitzen, Abnahme von Muskulatur und Knochenfestigkeit bis hin zur Osteoporose kommen kann. Zudem steigt das Risiko für eine Gewichtszunahme (v.a. des Bauchfettes), für Diabetes, die koronare Herzkrankheit oder ein metabolisches Syndrom, möglicherweise sogar für das vorzeitige Auftreten einer Demenz oder von Alzheimer. Die Folge sind negative Auswirkungen auf die Sexualität und die allgemeine Lebensfreude. Durch eine Hormontherapie lassen sich nach einer gründlichen Diagnostik viele Beschwerden lindern bzw. verhindern. Aber: Mit Medikamenten allein lässt sich das Altern nicht aufhalten. Fast ebenso wichtig ist eine gesunde Lebensführung: fettarmes und vitaminreiches Essen, Sport, kein Nikotin und wenig Alkohol.

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