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POTENZSTÖRUNGEN

(10.03.2008) Störungen der Erektionsfähigkeit des Penis treten bei ca. 20% der Männer zwischen dem 30. und 80. Lebensjahr auf, was ca. 5 Mio Männern in Deutschland entspricht. Steigendes Lebensalter erhöht das Erkrankungsrisiko, da sich Begleiterkrankungen vermehrt einstellen. Man spricht auch von einer erektilen Dysfunktion, wenn in 6 Monaten zwei Drittel der Versuche, den Geschlechtsverkehr durchzuführen, erfolglos bleiben.

Bei Männern unter dem 40. Lebensjahr spielen eher psychische Ursachen eine Rolle, da neben Rauchen und Alkohol vor allem Stress mit beruflichen Sorgen um den Arbeitsplatz, finanzielle Ängste und Partnerprobleme zur Situation führen. In den Gedanken kommt eine Spirale von Versagensangst, Hilflosigkeit mit einer sich immer weiter verstärkenden Sprachlosigkeit in Gang mit Auswirkungen auf die Partnerschaft.

Dagegen spielen bei Männern über 40 eher organische Ursachen eine Rolle. Die bekannten Risikofaktoren wie Übergewicht, erhöhte Fettwerte, Zuckerkrankheit und Rauchen führen zu Gefäß- und Nervenschädigungen. Konsequenz sind Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall mit den dann notwendigen Medikamenten. Häufig ist die Potenzstörung der Vorbote von Herz- und Gefäßerkrankungen und damit ein diagnostisches Erkennungsmerkmal.

Wichtigste Botschaft an die Männer ist, sich zu überwinden und das Problem beim Urologen auszusprechen. Nicht nur die Verordnung von einem der 3 bekannten Medikamente, sondern die Einflussmöglichkeiten durch die Prostata, von altersabhängigen Hormonzuständen und Medikamenten gegen diverse Erkrankungen oder Depressionen müssen beachtet werden. Häufig hilft schon ein Gespräch zur Überwindung der Sprachbarriere aus dem Teufelskreis.

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