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SEXUELL ÜBERTRAGBARE KRANKHEITEN

(09.05.2008) Sie stellen ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsproblem dar, weil sie häufig wenige Beschwerden verursachen. Das bedeutet nicht, dass sie harmlos sind, da sie zu schweren Allgemeinerkrankungen führen können. Beim Geschlechtsverkehr können eine Vielzahl von Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten übertragen werden. Auffällig sind jeder Juckreiz, Eiterbläschen, Warzen und Ausfluss aus Harnröhre oder Vagina. Auch Beschwerden beim Wasserlassen oder Schwellungen bzw. Rötungen im Genitalbereich sind verdächtig. Die Zahl der Infektionen mit Tripper (Gonokokken), Chlamydien und Syphilis nehmen in letzter Zeit wieder zu. Daraus können schwerwiegende Folgen bis zur Sterilität bei Chlamydien, das Risiko von bösartiger Entartung beim Papilloma-Virus, Entzündungen der Leber bei Hepatitis B und besonders bei HIV mit schweren Begleitinfektionen bis hin zum Tod entstehen.

Mit hochsensiblen Methoden bei der Untersuchung von Urin, Blut oder Abstrichen können die verschiedenen Erreger identifiziert werden, um eine optimale Behandlung zu ermöglichen. Diese reichen von Medikamenten über Impfung bis hin zu operativen Maßnahmen. Die beste Vorsorge besteht in einer Risikovermeidung: kein ungeschützter Verkehr außerhalb einer festen Beziehung und Benutzen eines Kondoms zum Infektionsschutz gegen Kontakt mit Blut und Sperma. Bei den geringsten Beschwerden sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Je eher die Bestätigung einer Infektion erfolgt, desto Erfolg versprechender wird die eingeleitete Therapie verlaufen.

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