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HODENPROBLEME BEIM KIND

(04.09.2008) Eines der wichtigsten Organe in der kindlichen Entwicklung der Jungen sind die Hoden. Sie sollten auf jeder Seite im Hodensack bereits bei der Geburt etwa in Bohnengröße tastbar sein. Jede Lageveränderung in die Leiste oder ein Fehlen eines Hodens ist auffällig und sollte unverzüglich einem Kinderarzt oder Urologen gezeigt werden. Wenn ein oder beide Hoden sich nicht dauernd im Hodensack befinden, kommt es zu Störungen, die später zur Zeugungsunfähigkeit führen können. Nur eine konsequente Beobachtung mehrmals am Tag in verschiedenen Körperhaltungen gibt Aufschluss, ob eine Auffälligkeit besteht. Es ist ungeschriebenes Gesetz, dass Bis zum zweiten Lebensjahr des Jungen muss jede erforderliche Behandlung (Hormonkur, Operation) erfolgt sein, da es sonst zu bleibenden Schäden mit den Risiken Kinderlosigkeit, Hormonstörungen und Hodentumor kommen kann.

Auch einseitige Größenveränderungen im Hodensack mit harten Knoten oder weichen Schwellungen sind immer dringend sofort abklärungsbedürftig. Auch schmerzhafte Rötungen erfordern eine sofortige ärztliche Behandlung, um bleibende Schäden zu vermeiden. Ein besonderes Risiko stellen vollständige oder partielle Verdrehungen eines Hodens im Hodensack dar, die selbst im Schlaf auftreten können. Sie führen zu Schmerzen und zu einer akuten Störung der Hodendurchblutung und damit zum vollständigen Funktionsverlust, wenn nicht sehr schnell operiert wird.

Am kindlichen Penis führen häufiger Vorhautverengungen (Phimose) oder auch Verklebungen der Vorhaut mit der Eichel zu Problemen. Chronische Entzündungen oder auch Vernarbungen sollten ebenso frühzeitig untersucht und behandelt werden. Seltene angeborene Störungen mit Lageanomalien der Harnröhrenmündung bedürfen der regelmäßigen Überwachung durch den Urologen, um chronische Veränderungen der ableitenden Harnwege zu vermeiden.

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