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NIERENKREBS

(11.05.2011) Mit 17000 Neuerkrankungen pro Jahr ist der Nierentumor die dritthäufigste urologische Tumorerkrankung in Deutschland. Dabei sind Männer fast doppelt so oft betroffen wie Frauen und erkranken im Mittel mit 67 Jahren, Frauen mit 71 Jahren. Zu 85% handelt es sich dabei um bösartige Erkrankungen. Obwohl keine direkten Ursachen geklärt sind, dürften das Rauchen und Passivrauchen als wichtigste Risikofaktoren gelten. Weitere Ursachen sind Übergewicht, Kontakt mit toxischen Chemikalien, aber auch Alkohol-, Drogen- und Schmerzmittelmissbrauch. Auch eine langjährige Dialysebehandlung steigert neben genetischen Ursachen das Risiko.

Da der Tumor keine Frühsymptome oder Beschwerden macht, fällt er häufig erst verspätet durch Blut im Urin, Flankenschmerz und/oder eine tastbare Schwellung im Oberbauch auf. In 45% der Fälle ist der Tumor lokal begrenzt, in 25% lokal fortgeschritten und in 30% bereits metastasiert, was die weitere Prognose begrenzt. Eine jährliche Untersuchung mit Ultraschall lässt im Rahmen einer Früherkennung relativ einfach eine beginnende Veränderung bei beiden Geschlechtern erkennen, die bei Verdacht durch weiterführende bildgebende Verfahren gesichert werden kann. Verschiedene operative Verfahren ermöglichen bei rechtzeitigem Erkennen ein partiell organschonendes Vorgehen, bei fortgeschrittenen Formen stehen zusätzlich neue medikamentöse Therapieformen zur Verfügung. Da sich die 5-Jahres-Überlebensrate bei Metastasen aber auf unter 10% reduziert, ist eine regelmäßige Untersuchung zur frühzeitigen Feststellung des Tumors entscheidend wichtig.

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