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OSTEOPOROSE – AUCH BEI MÄNNERN

(19.12.2011) Mehr als acht Millionen Deutsche leiden an Osteoporose, davon sind etwa ein Drittel Männer mit steigender Tendenz. Es handelt sich damit nicht mehr allein um eine typische Frauenkrankheit nach den Wechseljahren, sondern um eine typische Volkskrankheit des fortschreitenden Lebensalters. Sinkende Blutspiegel der Sexualhormone stehen in engem Zusammenhang. Ein altersbedingt zunehmender Mangel an Testosteron stellt einen wichtigen männlichen Risikofaktor dar. Auch die hohe Anzahl an Männern mit einem Prostatakarzinom, das medikamentös antihormonell behandelt werden muss, führt zu einer weiter steigenden Zahl von Erkrankungen. Auch eine Langzeittherapie mit Kortison, Nierenfunktionsstörungen und ein häufig unbekannter Vitamin-D-Mangel können neben einer ungesunden Lebensführung mit falscher Ernährung, Nikotin-, Alkoholabusus und Bewegungsmangel zu einer manifesten Osteoporose führen.

Veränderungen im Stoffwechselhaushalt können eine kontinuierliche Verringerung von Dichte und Masse der Knochen hervorrufen, so dass die Brüchigkeit zunimmt. Oft wird die Diagnose zu spät nach einem bereits eingetretenen Knochenbruch gestellt, wobei Bagatellverletzungen häufig die Ursache darstellen. Typische Symptome sind akute Skelettschmerzen, Schrumpfung der Körpergröße um mehr als 4 cm in einem Jahr oder ein ungewollter Gewichtsverlust von ca. 10 Prozent. Jenseits des 50. Lebensjahres sollten Männer bei den Routineterminen beim Urologen ihr Osteoporoserisiko abklären lassen. Bestimmte Blutwerte und eine Knochendichtemessung liefern schnell Hinweise auf ein bestehendes Risiko, das gut vorbeugend durch Ernährung, Bewegung und Medikamente behandelt werden kann.

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