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10 Tipps für ein längeres Leben

Häufig wird behauptet, dass unsere Gene darüber bestimmen, wie alt wir werden. Das stimmt aber nur zu 20 %. Die restlichen 80 % kann jeder selber beeinflussen. Mit der Umsetzung kann es gelingen, dass man sein Leben um bis zu 10 Jahre verlängern kann. Dazu sollen 10 Tipps zur Veränderung des Lebensstils helfen.

  1. Muskeln trainieren: Fehlende Bewegung steigert das Risiko einer Schwächung von Muskulatur und Knochensystem (Osteoporose). Das führt zu Sturzneigung mit Frakturrisiko. Außerdem werden chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus, erhöhter Blutdruck und Fettwerte gefördert. Abhilfe: tägliches schnelles Spazierengehen für ca. 30 Minuten und 2-3x pro Woche für jeweils 20-30 Minuten ein Krafttraining zur Stärkung der Muskulatur stabilisieren den Körper und aktivieren den Stoffwechsel.

  2. Viel trinken: Häufigste Ursache für Müdigkeit und Energielosigkeit ist ein Flüssigkeitsmangel, gerade im Alter. Die tägliche Trinkmenge sollte 2 Liter betragen, möglichst Wasser oder Tees, keine gesüßten Getränke. Alkohol (Wein) sollte täglich nicht mehr als 0,1 Liter bei Frauen und 0,2 Liter bei Männern getrunken werden.

  3. Fisch auf den Speiseplan: Wegen des hohen Gehaltes an Omega -3.-Fettsäuren sollte möglichst 2mal pro Woche Fisch gegessen werden, wenn möglich Lachs, Hering, Makrele. Dadurch werden Schutzfunktionen von Herz und Gefäßen aufgebaut und Vitamin D zugeführt.

  4. Vitamin D einnehmen: Neben der Zufuhr durch Fisch soll die Sonne über die Haut dieses wichtigste Anti-Aging-Vitamin zuführen, was in unseren nördlichen Breiten allerdings kaum gelingt, gerade im Alter ist die Resorption stark reduziert. Ein Mangel führt gehäuft zu Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs und Demenz. Von einem täglichen Sonnebad wird wegen des gesteigerten Risikos von Hautkrebs abgeraten. Abhilfe: Lassen Sie einmal Ihren Vitamin-D-Gehalt im Blut bestimmen. Je nach Wert sollten Sie dann täglich (1-2000 Einheiten) oder wöchentlich (1x 20.000 Einheiten) als entsprechendes Präparat einnehmen.

  5. Olivenöl verwenden: Der Körper braucht gute Fette, d. h. Olivenöl (kalt gepresst, nativ extra). Damit werden die Cholesterinwerte günstig beeinflusst und damit ein Schutz von Herz- und Gefäßkrankheiten erreicht.

  6. Jeden Tag Obst und Gemüse: In unserem Organismus fallen täglich billionenfach so genannte freie Radikale als aggressive Abfallprodukte unseres Stoffwechsels an. Diese schädigen unsere Zellen und Gene und lassen uns vorzeitig altern. Abhilfe: Essen Sie täglich mehrfach frisches Obst (ein Apfel pro Tag...) und Gemüse, sodass durch die damit zugeführten Antioxidantien eine Neutralisierung der freien Radikalen erfolgt.

  7. Meditation erlernen: Stress ist heute der wichtigste Alt- und Krankmacher, wobei dieses sowohl im Beruf (Schicht- oder Zeitarbeit, Arbeitslosigkeit, schlechte Bezahlung) wie auch im privaten Bereich (Partnerschaft, Ehe) ursächlich Auslöser sein kann. Abhilfe: Versuchen Sie mit Anleitung durch einen Fachmann zu erlernen, dass durch Meditationstechniken (Yoga) unser Gehirn Entspannung und Ruhe wieder erlernen kann.

  8. Am Partner festhalten: Umfangreiche Studien haben mehrfach bestätigt, dass Verheiratete länger leben. Das gilt auch für sonstige Partnerschaften. Gerade die zweite Lebenshälfte ist ohne einen festen Partner schwer zu überstehen.

  9. Freunde fürs Leben suchen: Gesundes Altern braucht eine gute seelische Verfassung, denn Einsamkeit ist ein starker Lebensverkürzer. Abhilfe: Suchen Sie bereits in früheren Lebensjahren Freunde fürs Leben, die diesen Namen auch verdienen. Je älter man wird, umso schwieriger sind sie zu finden. Im Alter kann man sich dann gegenseitig helfen, unterstützen und Ansprache geben.

  10. Neugierig bleiben: Das tägliche Fernsehprogramm reicht zur Ablenkung nicht aus. Abhilfe: Sie sollten reisen, Bücher lesen, ins Theater oder Kino gehen, immer etwas Neues ausprobieren. Stellen Sie sich immer neue Aufgaben, sei es im Garten oder spielen Sie ein Instrument. Trainieren Sie Ihr Gehirn durch Lösung von Rätseln. Das alles sind die wahren Jungmacher.

(modifiziert n. Prof. Ch. Bamberger, Präventionsmediziner)

 

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